teamGEIST https://www.teamgeist.news nothing but sports Wed, 01 May 2019 01:23:37 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.1.1 Die Spanier von morgen sind heute schon Starshttps://www.teamgeist.news/fussball/primera-division/die-spanier-von-morgen-sind-heute-schon-stars/ Tue, 27 Jun 2017 12:54:21 +0000 http://www.teamgeist.news/?p=2078 Anlässlich der U21 Europameisterschaft mit den Titelfavoriten Spanien und Italien stellen wir euch Spaniens vielversprechendsten Stars von morgen vor. Neben der Auflistung der jungen Startruppe aus Italien und der starken deutschen Talente haben wir eine Auswahl von spanischen Spielern aufgestellt, welche derzeit die U21 EM bestreiten. Berücksichtigt wurden alle Talente ab dem Jahrgang 1994 mit einem Marktwert von mindestens 20 […]

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Anlässlich der U21 Europameisterschaft mit den Titelfavoriten Spanien und Italien stellen wir euch Spaniens vielversprechendsten Stars von morgen vor.


Neben der Auflistung der jungen Startruppe aus Italien und der starken deutschen Talente haben wir eine Auswahl von spanischen Spielern aufgestellt, welche derzeit die U21 EM bestreiten. Berücksichtigt wurden alle Talente ab dem Jahrgang 1994 mit einem Marktwert von mindestens 20 Mio. Euro.
Für den Marktwert wurden die Statistiken des CIES Football Observatory (Centre international d’étude du sport | Stand 12.06.2017) und der von OpenEconomics (ein Spin Off der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Rom Tor Vergata) verwalteten Seite PlayRatings.net (Stand 26.06.2017) herangezogen. Spieler, die mindestens auf einer der beiden Seiten einen Mindestwert von besagten 20 Mio. Euro aufweisen können, wurden hier aufgenommen.

Aber nun genug Blabla, wir stellen euch kurz und prägnant die kommende Generation vor:

HÉCTOR BELLERÍN (Jahrgang 1995)

CIES: 56.5

PR: 67.06

SAÚL ÑÍGUEZ (Jahrgang 1994)

CIES: 79.0

PR: 40.37

 

DENIS SUÁREZ (Jahrgang 1994)

CIES: 34.6

PR: 20.71

 

MARCO ASENSIO (Jargang 1996)

CIES: 36.9

PR: 36.21

 

 

MIKEL OYARZABAL (Jahrgang 1997)

CIES: 40.8

PR: 7.22

IÑAKI WILLIAMS (Jahrgang 1994)

CIES: 36.0

PR: 30.19

 

 


Es sind nicht ganz so viele wie bei den anderen Teams, aber die, welche es in diese Auflistung geschafft haben, sind außergewöhnlich und zeigen auf warum Spaniens U21 dieses Jahr einer der Turnierfavoriten ist. Königliche Marktwerte für Spieler der Extraklasse. Besonders die nachkommenden Talente in der Offensive versprechen in den nächsten Jahren spektakulären Fußball durch die Selección.

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(beitragsbild: Catherine Kõrtsmik, CC BY 2.0)

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Deutschland – Next Generationhttps://www.teamgeist.news/fussball/deutschland-next-generation/ Mon, 26 Jun 2017 23:14:44 +0000 http://www.teamgeist.news/?p=2065 Anlässlich der U21 Europameisterschaft mit Hinblick auf die WM 2018 stellen wir euch Deutschlands kommende Generation vor. Teils U21 Spieler und viele weitere. Du möchtest selbst einen Artikel schreiben? Neben der Auflistung der jungen Startruppe aus Italien und Turnierfavorit Spanien haben wir eine Auswahl von deutschen Spielern aufgestellt, welche derzeit die U21 EM und den Confed Cup bestreiten. Berücksichtigt wurden alle […]

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Anlässlich der U21 Europameisterschaft mit Hinblick auf die WM 2018 stellen wir euch Deutschlands kommende Generation vor. Teils U21 Spieler und viele weitere.


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Neben der Auflistung der jungen Startruppe aus Italien und Turnierfavorit Spanien haben wir eine Auswahl von deutschen Spielern aufgestellt, welche derzeit die U21 EM und den Confed Cup bestreiten. Berücksichtigt wurden alle Talente ab dem Jahrgang 1994 mit einem Marktwert von mindestens 20 Mio. Euro.
Für den Marktwert wurden die Statistiken des CIES Football Observatory (Centre international d’étude du sport | Stand 12.06.2017) und der von OpenEconomics (ein Spin Off der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Rom Tor Vergata) verwalteten Seite PlayRatings.net (Stand 26.06.2017) herangezogen. Spieler, die mindestens auf einer der beiden Seiten einen Mindestwert von besagten 20 Mio. Euro aufweisen können, wurden hier aufgenommen.

Aber nun genug Blabla, wir stellen euch kurz und prägnant die kommende Generation vor:

NIKLAS SÜLE (Jahrgang 1995)

CIES:

PR: 37.56

JONATHAN TAH   (Jahrgang 1996)

CIES: 32.3

PR: 20.24

 

MATTHIAS GINTER  (Jahrgang 1994)

CIES: 33.5

PR: 18.1

JOSHUA KIMMICH (Jahrgang 1995)

CIES: 60.8

PR: 23.19

 

BENJAMIN HENRICHS (Jahrgang 1997)

CIES: 25.6

PR: 44.21

JULIAN WEIGL  (Jahrgang 1995)

CIES: 47.6

PR: 20.51

 

MAHMOUD DAHOUD (Jahrgang 1996)

CIES:

PR: 24.69

EMRE CAN (Jahrgang 1994)

CIES: 35.6

PR: 19.34

 

JULIAN BRANDT (Jahrgang 1996)

CIES: 38.4

PR: 41.32

 

LEROY SANÉ (Jahrgang 1996)

CIES: 74.8

PR: 64.37

 

TIMO WERNER (Jahrgang 1996)

CIES: 64.8

PR: 37.68

 


Damit sind wir am Ende der Reihe der bahnbrechendsten neuen deutschen Talenten angelangt. Auch wenn nicht alle Unbekannte sind, das spricht nur für die bereits praxisbezogene Erfahrung der Youngsters. Deutschland kann beruhigt auf die WM 2018 schauen. Man wird anreisen um den Titel zu verteidigen.

 

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(beitragsbild: Sven MandelCC BY-SA 4.0)

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Lasst uns das Fair Play überdenkenhttps://www.teamgeist.news/fussball/lasst-uns-das-fairplay-ueberdenken/ Mon, 26 Jun 2017 16:31:15 +0000 http://www.teamgeist.news/?p=2053 Langsam wird es Zeit den Fußball endlich fair zu gestalten. Ein Kommentar. Fair Play, das kennen wir, sieht in etwa so aus: Wenn ein Spieler am Boden liegt, schießt die ballführende Mannschaft den Ball ins Aus, um eine Behandlung des Spielers zu ermöglichen. Sobald das Spiel wieder aufgenommen wird, spielt die gegnerische Mannschaft den Ball zurück zum ballführenden Team und […]

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Langsam wird es Zeit den Fußball endlich fair zu gestalten. Ein Kommentar.


Fair Play, das kennen wir, sieht in etwa so aus:

Wenn ein Spieler am Boden liegt, schießt die ballführende Mannschaft den Ball ins Aus, um eine Behandlung des Spielers zu ermöglichen. Sobald das Spiel wieder aufgenommen wird, spielt die gegnerische Mannschaft den Ball zurück zum ballführenden Team und es gibt Applaus vom Publikum. Passiert das nicht, wird die gegnerische Mannschaft ausgebuht.

Soweit, so gut. Doch wie sieht Fair Play aus, wenn es wirklich darauf ankommt, sprich in einer Situation, in der jede Sekunde für die eine oder andere Mannschaft zählt oder sogar für ein Team, das nicht mal auf dem Platz steht? Solch eine Situation konnten wir am vergangenen Samstag Abend beim U21-Spiel Italien – Deutschland sehen. Die Ausgangssituation vor dem Spiel war besonders für Titelfavorit Italien prekär, da sie trotz eines Sieges hätten ausscheiden können. Im Falle eines Sieges der tschechischen U21, im parallel laufenden Spiel Tschechien – Dänemark, hätte Italien mit mindestens drei Treffern und zwei Toren Unterschied gewinnen müssen, um noch das Halbfinale zu erreichen. Deutschland hatte hingegen die Möglichkeit, trotz einer Niederlage, als bester Gruppenzweiter ins Halbfinale vorzudringen.

Was war passiert?

Italien ging bereits in der ersten Hälfte in Führung, während Dänemark im anderen Gruppenspiel überraschenderweise 2:1 in Führung lag. Dieses Ergebnis war zum Halbzeitstand für beide Teams tragbar, da man sich so den Halbfinaleinzug sichern konnte. Aber da es noch eine Halbzeit zu spielen gab und im Fußball ein Spiel oft auch schnell gedreht werden kann, war Italien gezwungen, weiter nach vorne zu spielen, während Deutschland keinesfalls das 0:2 hätte kassieren dürfen. Die zweite Halbzeit war dementsprechend wie die erste: Italien war spielbestimmend und stand mehrmals kurz vor dem zweiten Treffer. Wogegen Deutschland sich durch eine gute Leistung des Torhüters Pollersbeck rettete. Nach vorne hingegen war von der Nachwuchsmannschaft wenig zu sehen. Sie beendete das Spiel mit Null Schüssen aufs Tor.

So ging das bis zur 89. Minute und der vierte Schiedsrichter signalisierte drei Minuten Nachspielzeit, woraufhin die Nachricht im Stadion die Runde machte, dass Dänemark in der 91. Minute zum 4:2 Endstand traf. Als nun feststand, dass beiden Mannschaften das Ergebnis zum Weiterkommen reichte, teilte es der Trainer der deutschen U21, Stefan Kuntz, seinem Team mit, wie er nach dem Spiel gegenüber der Sportschau bestätigte. Sein Team spielte daraufhin die Nachspielzeit mit einem hin und her Gespiele in der eigenen Hälfte runter. Die italienische U21 wiederum wartete auf einen Vorstoß des Gegners ohne zu pressen.

Schiedsrichter pfeift nach der dreiminütigen Trainingseinheit ab und Deutschland rettet sich ins Halbfinale als bester Gruppenzweiter des Turniers zu Lasten der Slowakei, die bei einer 0:2 Niederlage Deutschlands weiter gewesen wäre. Die Slowaken, welche zu einem hohen Sieg gezwungen waren, erledigten ihren Job in ihrer Gruppe sehr gut und gewannen das letzte Gruppenspiel zwei Tage vorher gegen Schweden mit 3:0.
Umso bitterer für den Trainerstab, die Spieler und die Fans bangend die letzten Minuten von Italien – Deutschland zu sehen, um dann festzustellen, dass nicht der Schiedsrichter das Spiel beendet hat, sondern die Spieler auf dem Platz.

Die Reaktionen

 

Stefan Kuntz: „Es ist menschlich, dass man das runterspielt.“

 

Der Trainer der Slowaken Pavel Hapal: „Ich bin unglaublich enttäuscht. Was die Deutschen und Italiener gezeigt haben, war eine Schande. Es ist kein Fair Play, auf ein 0:1 zu spielen. So etwas gehört nicht zum Fußball.“

 

Der Premierminister der Slowakei Robert Fico schrieb nun einen offenen Brief an die UEFA, in der er gegen solche Praktiken protestiert.

Wenn wir mal ehrlich sind

Wie man sieht, fielen die Reaktionen unterschiedlich aus. Was das Ball-ins-Aus-spielen angeht sind sich alle einig: Das ist Fair Play und muss sein. Hingegen wurde das „Zeit runterspielen“ wie in diesem Fall auch von vielen Nutzern in den sozialen Medien, ähnlich wie Stefan Kuntz‘ Aussage, als nicht unfair umschrieben. Jedoch kann man auch nicht von Fairness sprechen.

Wenn wir den Kindern im Sport beibringen, dass das Spielen eines Balls ins Seitenaus Fair Play sei, dann ist das doch nichts anderes, als eine Farce, solange es Trainer gibt, die ihren Spielern signalisieren, es sei in Ordnung „es runterzuspielen“, oder wie man es auch häufig im Profifußball sieht, Spieler, die sich an die Eckfahne mit dem Ball stellen, um das Spiel praktisch zu unterbrechen. Nein, man sollte nicht wie Horst Hrubesch meint: „Die Kirche im Dorf lassen“. Durch solche Maßnahmen werden Spiele absichtlich verkürzt, das bedeutet, wenn es nicht darauf ankommt, dann habe ich die Zeit auf meiner Seite, kommt es jedoch mal tatsächlich darauf an, dann nehme ich mir Zeit, die der Gegner vorher nicht hatte.

Wenn wir ehrlich sind, dann sind solche kleinen Tricks wie das runterspielen oder das spielen an der Eckfahne Wettbewerbsverzerrungen und sollten von den Verbänden geahndet werden. Reicht völlig aus, die Definition in Wikipedia nachzuschlagen für alle, die es nicht verstehen.


Für Interessierte gibt es die komplette Nachspielzeit hier.
 

 

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(beitragsbild: Giacomo Vaiani, CC BY-NC-ND 2.0)

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Baby Boom Italienhttps://www.teamgeist.news/fussball/seriea/baby-boom-italien/ Sun, 25 Jun 2017 20:03:17 +0000 http://www.teamgeist.news/?p=2027 Anlässlich der U21 Europameisterschaft mit den Titelfavoriten Spanien und Italien, sowie der Nachwuchsmannschaft aus Deutschland stellen wir euch Italiens goldene Generation vor. Teils U21 Spieler und viele weitere. Für die Saison 2016/17 führte der italienische Verband eine neue Regel zur Jugendförderung ein. Der Tatsache geschuldet, dass sich viele italienische Vereine dazu hinreißen ließen ihren Nachwuchs in unterklassigen Ligen zu „parken“ in […]

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Anlässlich der U21 Europameisterschaft mit den Titelfavoriten Spanien und Italien, sowie der Nachwuchsmannschaft aus Deutschland stellen wir euch Italiens goldene Generation vor. Teils U21 Spieler und viele weitere.


Für die Saison 2016/17 führte der italienische Verband eine neue Regel zur Jugendförderung ein.
Der Tatsache geschuldet, dass sich viele italienische Vereine dazu hinreißen ließen ihren Nachwuchs in unterklassigen Ligen zu „parken“ in dem sie die Spieler meist in die zweite und dritte Liga verliehen, entschied sich die FIGC zu einer drastischen Änderung – der sog. 4+4 Reform:

Für max. 25 Spieler eines Kaders mit mehr als 21 Jahren müssen mindestens vier aus der eigenen Jugendabteilung, sowie mindestens vier aus der Jugendabteilung eines italienischen Vereins stammen (sie müssen insgesamt 36 Monate in den jeweiligen Abteilungen verbracht haben).
Ausgeschlossen sind Spieler unter 21 Jahren, wer die maximale Anzahl von 25 übersteigen will kann das also nur mit Hilfe von Spielern unter 21 Jahren machen.

Aber nun genug Blabla, wir stellen euch kurz und prägnant die neue goldene Generation vor:

 

GIANLUIGI DONNARUMMA (Jahrgang 1999)

Diesen Torhüter kennt bereits die ganze Fußballwelt. Er steht derzeit bei AC Mailand unter Vertrag und absolvierte sein erstes Serie A Spiel mit nur 16 Jahren. Gleichzeitig ist er der jüngste Nationaltorwart Italiens aller Zeiten. Wir machten bereits zum Anfang der Saison auf ihn aufmerksam.

 

MANUEL LOCATELLI (Jahrgang 1998)

AC Mailand Mittelfeld-Spieler und Juve-Bezwinger.

 

 

ALESSIO ROMAGNOLI (Jahrgang 1995)

Jugend und Anfänge beim AS Rom, jetzt bei Milan. Von Totti zum nächsten Abwehr-Superstar deklariert.

Hier sehen wir ihn in Aktion gegen Mauro Icardi.

 

ANDREA CONTI, MATTIA CALDARA (1994) / ANDREA PETAGNA, ALBERTO GRASSI (1995)

Der Atalanta-Block – gleich vier Spieler vom Viertplatzierten der Serie A, die Überraschungsmannschaft Atalanta Bergamo, wurden zur U21 Euro mitgenommen.

Conti. Rechtsverteidiger mit 33 Spielen und 8 Toren in der vergangenen Serie A Saison.
Caldara. Innenverteidiger – zusammen mit Romagnoli und Rugani ist er Teil der neuen Abwehr-Elite Italiens.
Grassi. Mittelfeldspieler, welcher vom SSC Neapel ausgeliehen war.
Petagna. Robuster Mittelstürmer mit 5 Toren und 9 Assists in der vergangenen Saison.

Die Mauer Caldara in Aktion gegen den SSC Neapel.

 

ROBERTO GAGLIARDINI (Jahrgang 1994)

Mittelfeldspieler und einer der Leistungsträger bei Atalanta Bergamo in der vergangenen Saison, wechselte allerdings bereits in der Winterpause zu Inter Mailand für 20 Mio. €

ANDREA BELOTTI (1993) / MARCO BENASSI (1994) / ANTONIO BARRECA (1995)

Der FC Turin-Block.

Belotti. Mit 26 Treffer in der Serie A. Hat eine Ausstiegsklausel von 100 Mio. €
Benassi. Ein wertvoller Mittelfeldspieler und Kapitän der U21.
Barreca. Linksverteidiger mit vielen Interessenten.

Kurz-Bio „Never give up“ (Dasselbe Motto wie Antonio Rüdiger)

LORENZO PELLEGRINI (Jahrgang 1996)

Aus der Jugend des AS Rom. Er hat eine herausragende Saison beim US Sassuolo hinter sich.

 

CHIESA (1997) / BERNARDESCHI (1994)

Die zwei Federicos von der Fiorentina. Beide Außenstürmer.

Federico Chiesa. Sohn des erfolgreichen Torjäger Enrico Chiesa. Mit Einsätzen in der Europa League und der Serie A schoss der Marktwert des erst 19-jährigen durch die Decke. Chiesa galt schon vor Beginn der Saison als Riesentalent. Hier sein erstes Tor in der Serie A.

Federico Bernardeschi. Die Nummer 10 der U21 und wertvollster Spieler. Bereits 2016 bei der EM der A-Nationalmannschaft dabei gewesen.

In der vergangenen Saison durften ihn die Anhänger der Borussia M’Gladbach bestaunen.

 

Von allen Top-Clubs gejagt. Hier sehen wir warum:

 

 

DOMENICO BERARDI (Jahrgang 1994)

Der Außenstürmer ist derzeit bei US Sassuolo unter Vertrag, steht jedoch auf der Einkaufsliste eines jeden Top-Vereins.

 

PIETRO PELLEGRI (Jahrgang 2001)

Der Stürmer schoss sein erstes Tor im letzten Serie A Spiel von Francesco Totti. Fast schon wie eine Prophezeiung.
Außerdem ist er der jüngste Serie A – Spieler aller Zeiten mit 15 Jahren und 280 Tagen zusammen mit Amedeo Amedei.

 

DANIELE RUGANI (Jahrgang 1994)

Großes Abwehrtalent, das derzeit bei Bonucci, Barzagli und Chiellini in der Lehre ist.

 

MOISE KEAN (Jahrgang 2000)

Der Mittelstürmer von Juventus Turin ist der erste 2000er Torschütze der Top5 Ligen.

 

RICCARDO ORSOLINI (Jahrgang 1997)

Juventus Turin zahlte 6 Mio. € für den Stürmer aus der Serie B. Durch seine besondere Dribbelstärke machte er auf sich aufmerksam. In diesem Video sehen wir was es heißt einen Gegenspieler schwindelig zu spielen.

 

 


Das waren sie also – die bemerkenswertesten Jungtalente, die derzeit in der Serie A kursieren (Es gäbe noch mehr zu präsentieren, aber wir haben uns entschlossen nur die teuersten und rekordbrechendsten aufzuführen).
Oft werden nicht alle zu Stars. Oft werden es Spätzünder die hier nicht aufgeführt sind. Es gehört auch eine Portion Glück dazu und eine möglichst lange verletzungsfreie Zeit, doch was für diese Talente spricht ist die enorme Spielerfahrung die sie durch die neue 4+4 Regelung in der Serie A sammeln konnten.
Wir dürfen gespannt sein wer von ihnen bei der WM 2018 zu den Protagonisten gehören wird. Zusammen mit den bereits etablierten Stars Alessandro Florenzi, Lorenzo Insigne (1991), Stephan El Shaarawy und Marco Verratti (1992) wird man viel Spaß haben.

 

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(beitragsbild: Nazionale Calcio, CC BY 2.0)

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Die Evolution des Antonio Rüdigerhttps://www.teamgeist.news/fussball/seriea/die-evolution-des-antonio-ruediger/ Fri, 16 Jun 2017 10:40:12 +0000 http://www.teamgeist.news/?p=2011 Zugegeben, für Antonio Rüdiger war der Anfang und die Eingewöhnungszeit in Italien kein Selbstläufer. Die taktischen Differenzen klaffen weit auseinander. Auch für eines der besten deutschen Nachwuchstalente war das vor zwei Jahren nicht anders, wie er selbst in einem Interview mit dem Sportmagazin l’Ultimouomo erzählte. Wir erklären hier, warum es für ihn der beste Schritt in die Weltklasse war und […]

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Zugegeben, für Antonio Rüdiger war der Anfang und die Eingewöhnungszeit in Italien kein Selbstläufer. Die taktischen Differenzen klaffen weit auseinander. Auch für eines der besten deutschen Nachwuchstalente war das vor zwei Jahren nicht anders, wie er selbst in einem Interview mit dem Sportmagazin l’Ultimouomo erzählte. Wir erklären hier, warum es für ihn der beste Schritt in die Weltklasse war und welch bemerkenswerte Evolution er als Abwehrspieler durchlaufen hat.


Aufgewachsen in der deutschen Hauptstadt, ging es für ihn über Dortmund und Stuttgart in die italienische, nach Rom. Deutsche Abwehrspieler sind und waren in der Serie A schon lange Mangelware. Doch Rüdiger wählte den Weg in ein Land, in dem die Defensive als Kunst gehandelt wird, und welches die besten Abwehrspieler der Geschichte hervorbrachte. In der nahen Vergangenheit waren dies Legenden wie Cannavaro, Nesta und Maldini, um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Antonio Rüdiger sah seine Herausforderung genau darin. Die Serie A und die AS Roma: das bedeutet hoher Druck und viel Leidenschaft.

Im August 2015 holte der damalige Manager Walter Sabatini den jungen Spieler für insgesamt 13 Millionen aus Stuttgart. Sabatini, bekannt für sein gutes Auge für Talente und ein Meister der „Plus“ – Geschäfte, brachte der Roma in seiner fünfjährigen Tätigkeit insgesamt 142,50 Millionen Euro durch seine Transfergeschäfte ein. Die Fans erwarteten mit Antonio Rüdiger ein ähnliches Geschäft.
Die Vorgehensweise ist stets dieselbe: Man hole ein junges Talent und gebe ihm die Möglichkeit sich eine Art „Diplom“ in der Serie A zu erarbeiten um ihn dann mit einem ordentlichen Gewinn wieder zu verkaufen. Die AS Roma verkaufte in den Jahren zuvor beispielsweise Marquinhos (geholt für: 5,70 Mio. / verkauft für: 31,40 Mio.) und Benatia (geholt für: 13,50 Mio. / verkauft für: 28 Mio.) jeweils nach einer Saison mit einem bemerkenswerten Gewinn.

Wirklich gehalten werden nur die Besten der Besten, wie ein Kostas Manolas (Marktwert: 38,50 Mio.), der sich in Rom zu einem der besten Abwehrspieler der Welt profilierte und unangefochtener Abwehrchef der Giallorossi und der griechischen Nationalmannschaft ist. Wie gut Sabatini sein Handwerk versteht, sieht man in diesen Tagen, denn der Erfolgsmanager ist nach den aktuellsten Gerüchten dabei der Roma selbst in seiner Abwesenheit ein „Plus“-Geschäft zu bescheren. Er will Rüdiger zu seinem neuen Arbeitgeber Inter Mailand holen. Rüdigers Marktwert liegt derzeit bei ca. 43 Millionen Euro.

Seine ersten Schritte, ein Desaster

Als Rüdiger nach Rom kam, war Manolas bereits das was er heute ist und der in Neukölln aufgewachsene Neuzugang hatte damals einen verlässlichen Führungsspieler an seiner Seite. Eine optimale Ausgangsposition um nicht in den Fängen der Ersatzbank zu landen. Das erste halbe Jahr verlief, wie er selbst es sich bereits vorgestellt hatte: durchwachsen. In seinen ersten Auftritten sah man ihm die Unsicherheit an. Oft überfordert durch die taktische Präzision seiner Mitspieler und durch seinen nicht gerade eleganten Umgang mit dem Ball, wirkte er oft wie ein Kind, das zum ersten Mal mit Erwachsenen spielen darf. Presse und Fans hielten ihm vor, dem Niveau der Serie A nicht gewachsen zu sein.

Nach der ersten Saison schien es deshalb sicher, dass er in die Premier League verkauft werden würde, da bereits die ersten Gerüchte eines Interesse seitens Chelseas die Runde machten. Bekanntermaßen ist ein Angebot aus der englischen Liga heutzutage ein absoluter Garant für ein „Plus“ – Geschäft, also ganz in der Tradition der Roma. Doch es kam anders, denn Rüdiger verletzte sich kurz vor Beginn der EM 2016 am Kreuzband und ein Wechsel schien nicht mehr rentabel. Rüdigers Karriere drohte ein in ernsthafter Gefahr zu stehen.

Doch in Italien kennt man Neukölln nicht. Der Ort, in den Rüdigers Familie während des Bürgerkriegs aus Sierra Leone flüchtete. Das deutschlandweit bekannte Ausländerviertel und seine Verbindung zu Sierra Leone flössten Rüdiger eine ausgeprägte Mentalität ein: „Never give up„.

Fai vedere di che pasta sei fatto

In der vergangenen Saison hatte er die letzte Möglichkeit mehr Konstanz in sein Spiel zu bringen. Aus Potenzial eine Tugend zu machen. In Italien würde man sagen: „Fai vedere di che pasta sei fatto, Antonio!“ – „Zeig aus was für einem Teig du gemacht bist, Antonio!“
Und Rüdiger ließ sich die zweite Chance nicht nehmen. Unter Luciano Spalletti als Trainer wurde er zu einem echten Defensivprofi. Das Defensivtraining unter einem erfahrenen italienischen Spitzentrainer wie Spalletti bezeichnete Rüdiger mit den folgenden drei Buchstaben: WOW!
Die Resultate blieben nicht aus. So stellte die AS Roma in der vergangenen Saison die zweitbeste Defensive und gleichzeitig die zweitbeste Offensive der Liga (90:38). Eine derartige Ausgewogenheit findet man selten. Nur Juventus Turin (77:27) kassierte weniger Tore.

 

 

Defensivarbeit in der Serie A bedeutet nicht nur, Positionen zu halten, immer auf einer Linie mit seinen Mitspielern zu sein und in der Rückwärtsbewegung parallel zwischen ballführendem Spieler und Tor zu stehen. Es bedeutet vor allem das Spiel von hinten heraus aufzuziehen: sich aus dem Pressing des Gegners lösen, möglichst sichere Pässe spielen und das Spiel durchdacht aufbauen. Bist du zweikampfstark, dann darfst du auf die Bank. Kannst du Pässe spielen, dann gehörst du zur Startelf.

In diesem Umfeld gelang es Rüdiger, sich von Spiel zu Spiel zu steigern. Außergewöhnliche Fehler, die am Anfang seiner römischen Karriere zum Teil zu Gegentoren führten, gab es nicht mehr. Plötzlich zeichnete er sich nicht mehr allein durch seine Physis und seine robusten Tacklings aus. Der Mann mit der Rückennummer 2 spielte auch Assists!

 

 

Rüdiger hat einen unglaublichen Weg hingelegt. Noch ist er nicht unersetzlich und es stehen noch einige Abwehrspieler der Serie A vor ihm. Schwierigkeiten bereiten ihm vor allem kleine Spieler. Insbesondere einer war bisher eine Art unüberwindbarer Endgegner für ihn: Lorenzo Insigne, von dem er sagt, er habe ihn nicht ein einziges Mal erwischen können. Zu groß war die Dribbelstärke, zu schnell der Antritt und zu kurz seine Ballkontakte. Doch es fehlt nicht mehr viel, bis Antonio Rüdiger zu den ganz Großen der Liga gehört. In der letzten Saison hat er sich viel Zeit erkauft, um sein Diplom in der Serie A erfolgreich zu bestehen.

 

Seine Geschichte erzählt er euch in diesem Video

 

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BEITRAGSBILD: (via AS Roma GIPHY)

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Zum Saisonende der Rekord-Ulmerhttps://www.teamgeist.news/basketball/bbl/zum-saisonende-der-rekord-ulmer/ Fri, 02 Jun 2017 13:24:35 +0000 http://www.teamgeist.news/?p=2005 Dass im Saisonverlauf phasenweise überragenden Ulmer Team doch menschliche Züge stecken, hatte nicht erst die Viertelfinalserie gegen Ludwigsburg gezeigt. Dennoch kam das gestrige Halbfinalaus gegen Oldenburg in den BBL-Playoffs eher unerwartet. Die Gedanken eines langjährigen Fans. Wer sich selbst als „echter Fan“ einer Mannschaft bezeichnet – und das würde der Autor dieses Artikels im Zusammenhang mit den Basketballern von Ratiopharm […]

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Dass im Saisonverlauf phasenweise überragenden Ulmer Team doch menschliche Züge stecken, hatte nicht erst die Viertelfinalserie gegen Ludwigsburg gezeigt. Dennoch kam das gestrige Halbfinalaus gegen Oldenburg in den BBL-Playoffs eher unerwartet. Die Gedanken eines langjährigen Fans.


Wer sich selbst als „echter Fan“ einer Mannschaft bezeichnet – und das würde der Autor dieses Artikels im Zusammenhang mit den Basketballern von Ratiopharm Ulm tun – dem bleibt am Ende eines solchen Tages wie gestern erstmal ein großes Gefühl der Leere. Wer seit vielen Jahren jedes Gerücht, jeden Kadermove und jedes Freundschaftsspiel dieses Vereins verfolgt, dem bleibt leider der Eindruck, dass Per Günther 9 Sekunden vor Schluss beim Stand von 74:76 nicht nur den Ball, sondern eine vielleicht einmalige, zumindest aber eine besondere Chance weggeworfen hat.

Jede in Deutschland lebende Person, die sich oberflächlich für Basketball interessiert, sollte in den vergangen 8 Monaten von den „Rekord-Ulmern“ gehört haben. Von einer Mannschaft, deren finanzielle Möglichkeiten weit unter denen der Branchenführer Bayern und Bamberg liegt . Von einer Mannschaft, die die BBL-Uraltserie von Siegen am Stück bricht, anschließend den Platz des Hauptrundenmeisters souverän eintütet und nebenbei den wertvollsten und zweitwertvollsten Spieler der Liga, sowie den Trainer des Jahres stellt.

Umso enttäuschender ist dieses jähe, unerwartete Saisonende im Halbfinale. Nüchtern betrachtet hat das Team in einer hochdramatischen Serie gegen eine gute Mannschaft aus Oldenburg verloren, die sich im Bereich Spieleretat, Hallengröße, Infrastrukur und Vereinsphilosophie in einem Maße mit Ulm auf Augenhöhe befindet, wie vielleicht kein anderes Team der Liga. Die vergleichsweise schlechte Hauptrundenplatzierung der Niedersachsen ist unter anderem mit ihrer Teilnahme an der reiseintensiven und sportlich höchstfragwürdigen, weil drittklassigen FIBA Champions League zu begründen. Ein Vergleich dieser Mannschaft mit den Uuulmern anno 2015/16, die nach schwachem Saisonstart unter anderem über Oldenburg ins Finale stürmten, liegt auf der Hand.

Aus der Perspektive des Fans fühlt sich die Situation etwas anders an: Der aktuelle Kader ist, was das Talent angeht, in der Ulmer Historie vermutlich einmalig. Kein anderes der ehemaligen Teams um John Bryant, Allan Ray, Isiah Swann, Jeff Gibbs oder Jarvis Walker hatte die Möglichkeit, einen Gegner auf so viele verschiedene Wege vor Probleme zu stellen. Sei es das Inside-Game von Rubit, Morgan und Ohlbrecht, der Dreierregen von Tadda, Babb und Günther, die Sezierung der Verteidigung durch Pässe von Hobbs, der Basketball-IQ von Braun und Butler oder die Energie eines Wobos oder Prathers. Nicht zu vergessen die über weite Strecken beachtliche Defensivleistung des Teams.

Man hatte das Gefühl, dass diese Ulmer Mannschaft dem dominanten Bamberg tatsächlich etwas entgegensetzen könnte. Dazu trugen nicht nur die beiden Ulmer Saisonsiege gegen die Bamberger bei, sondern auch der Eindruck, dass Bamberg über weite Strecken nicht so gefestigt spielte, wie in den vergangenen Jahren. Die Oberfranken nahmen in den entscheidenden Phasen oftmals schlechte Würfe und ließen in der Defensive leichte Körbe zu. Zudem hätte Ulm das erste Mal den Heimvorteil auf seiner Seite gehabt.

Doch es kam anders. Bei einer 1-0 Serienführung und einem Halbzeitstand von +27 in Spiel 2 war ich sicherlich nicht der einzige Ulmer Fan, der da schon mal in den Kalender spickte, um den Besuch der Finalspiele zu planen. Einen 25 Minuten langen Zusammenbruch und zahlreiche haarsträubende Plays später hatten die Oldenburger durch teilweise irre Würfe die Serie ausgeglichen und das Momentum auf ihre Seite zurückgeholt. Dieses gaben Sie bis zu Beginn von Spiel 4 nicht mehr ab.

Die Niederlage im gestrigen Entscheidungsspiel ist dann wohl ein Stück weit auf Varianz im Basketball zurückzuführen. Während der Korb bei Ulm wie vernagelt wirkte, öffnete er sich bei Oldenburg gerade bei schwierigen 3ern am Ende der Shotclock auf die Größe eines Scheunentors. Vorwerfen muss man sich die Leistung in Spiel 5 nicht. Die Tatsache, dass man es soweit kommen lassen hat, allerdings schon.

Geprägt wurde diese historische Ulmer Saison leider auch durch die langfristigen Verletzungen der Leistungsträger Ohlbrecht, Günther und Butler. Als Braydon Hobbs in der zweiten Halbzeit des entscheidenden Spiel 5 auch noch ausfiel, war es an Per Günther, die letzten 20 Minuten bei extrem hoher Intensität durchzuspielen. Ob ein ausgeruhter Günther ein besseres letztes Play gelaufen wäre, werden wir wohl nie erfahren. Ob der vielleicht abgezockteste Ulmer Spieler Da‘Sean Butler in Spiel 2 in wichtigen Momenten die richtigen Entscheidungen getroffen hätte ist ebenfalls im Bereich des Möglichen. Und wie die restliche Saison gelaufen wäre, wenn Günther und Ohlbrecht in ihrer Form von November und Dezember in den Mai und Juni gebeamt worden wären, bleibt ebenso unter den Fragen, die nur der Basketballgott beantworten kann.

Ich kann mich an keine Ulmer Saison erinnern, die so viele Konjunktive zulässt. Man hätte den ersten Meistertitel in der Vereinsgeschichte holen können. Man hätte der Basketballnation gezeigt, dass ein deutscher Meistertitel auch ohne Mäzen oder Finanzspritzen der Fußballer möglich ist. Man hätte die ganze Stadt für einige Tage in den Ausnahmenzustand versetzen können. Man hätte in der kommenden Saison in der Euroleague in teilweise wahnsinniger Atmosphäre gegen Spieler wie Nando de Colo, Vassilis Spanoulis oder Sergio Llull antreten können. Wer von solchen Partien nicht träumt, der liebt den Basketball nicht.

Diese Gedanken tun weh.

Allerdings wird der Zeitpunkt kommen, an dem man auch aus der subjektiven Perspektive eines Fans in erster Linie mit Stolz auf diese Saison zurückblicken kann. Man wird sich bewusst werden, dass diese Truppe auf sympathische Art und Weise Besonderes geleistet hat.

Per Günther, der Spieler der den Ulmer Basketball im letzten Jahrzehnt so geprägt hat wie kein zweiter und dem es gestern nicht vergönnt war dem Spiel eine entscheidende Wendung zu geben, merkte einmal in einem Interview an, dass „der Ulmer Basketball auch ohne einen Titel überleben kann“. Die Hoffnung, dass er es trotzdem irgendwann nicht mehr muss, erlitt gestern einen herben Dämpfer.

Die Vereinsführung sollte sich nun aber nicht vom eingeschlagenen Weg abbringen lassen. Dann klappt es für die Ulmer, die bei allen Beteiligten in der zurückliegenden Saison für so viel Begeisterung sorgten, vielleicht auch mit den Titeln.

 

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Die Unterhaltungsclownshttps://www.teamgeist.news/fussball/die-unterhaltungsclowns/ Sun, 21 May 2017 18:47:28 +0000 http://www.teamgeist.news/?p=1966 Der spektakuläre Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund und die darauffolgende direkte Neuansetzung der Partie gegen den AS Monaco ist ein günstiger Zeitpunkt, über den modernen Profifußball kritisch zu reflektieren. 11. April 2017, 19.15 Uhr. Das gesamte Team von Borussia Dortmund befindet sich auf dem Weg vom Mannschaftshotel „L’Arrivée“ in den Signal Iduna Park. Dort ist für 20.45 Uhr das […]

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Der spektakuläre Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund und die darauffolgende direkte Neuansetzung der Partie gegen den AS Monaco ist ein günstiger Zeitpunkt, über den modernen Profifußball kritisch zu reflektieren.


11. April 2017, 19.15 Uhr.

Das gesamte Team von Borussia Dortmund befindet sich auf dem Weg vom Mannschaftshotel „L’Arrivée“ in den Signal Iduna Park. Dort ist für 20.45 Uhr das Hinspiel des UEFA Champions League Viertelfinals gegen den AS Monaco angesetzt. Ein Spiel, zu dem es an diesem Abend nicht kommen soll.
Als der Mannschaftsbus die Wittbräucker Straße passiert, explodieren am Straßenrand drei Sprengsätze, die mit Metallstiften gespickt sind. Marc Bartra wird durch Glassplitter am Arm verletzt und muss später operiert werden. Ein Polizist, der den Mannschaftsbus auf einem Motorrad begleitet, erleidet ein Knalltrauma. Als die Explosion später genauer rekonstruiert wird, wird schnell klar, dass die relativ glimpflichen Folgen lediglich auf die strategisch ungünstige Platzierung der Sprengkörper und Glück zurückzuführen sind. Als später Metallstifte in einem Bussitz und einer Hauswand steckend gefunden werden, wird wohl selbst dem abwesenden Marco Reus klar, dass hier Verheerendes hätte passieren können.

Das Spiel wird abgesagt, wohl auch aus der Angst heraus, dass es sich um einen terroristischen Anschlag gehandelt haben könnte, der den jüngsten Erfahrungen nach oft an mehreren Orten zeitgleich geplant sind. Niemand, inklusive der Fans, die sich bereits im Stadion befinden, hat gegen diese Entscheidung etwas einzuwenden.

Was dann folgt, ist eine Entscheidung, die wohl an Sinnbildlichkeit für den modernen Profifußball nicht zu übertreffen ist. Kaum mehr als eine Stunde nach dem Anschlag entscheidet die UEFA nach kurzer Beratung mit Vertretern beider Vereine sowie dem örtlichen Sicherheitspersonal, das Spiel schon am darauffolgenden Tag neu anzusetzen.
Zu diesem Zeitpunkt ist es völlig unklar, wer hinter dem Anschlag steckt, was die Motive waren, oder ob sich die Mannschaft Borussia Dortmunds noch in unmittelbarer Gefahr befindet.

 

Mensch oder Konsum?

Die Reaktionen, die aus und außerhalb der Fußballwelt folgten, lassen sich grob in zwei Lager einteilen. Auf der einen Seite die Kritiker, die an die Menschlichkeit appellieren und den Spielern Zeit geben wollen, sich von dem belastenden Ereignis zu erholen. Auch die Frage, ob Spieler unter diesen Umständen ihre Bestleistung abrufen können, wird aufgeworfen.
Dieser Fraktion gehören die meisten Spieler Borussia Dortmunds an, angeführt von einem aufgebrachten Trainer Thomas Tuchel. Tuchel äußert sich auf der Pressekonferenz nach der Heimniederlage gegen AS Monaco wie folgt:

„Wir waren in die Entscheidung [über die Neuansetzung am Folgetag] überhaupt nicht eingebunden. Das hat die UEFA in der Schweiz entschieden. Das ist kein gutes Gefühl, es war ein Gefühl der Ohnmacht. Die Termine werden vorgegeben und wir haben zu funktionieren.“

 

Das zweite Lager mutet weitaus zynischer an. Das offensichtlich vorgeschobene Argument des Dortmunder Geschäftsführers Hans-Joachim Watzke, sich nicht von Terroristen herumschubsen lassen zu wollen, verschleiert die eigentliche, kontroversere Botschaft: Die Rolle der Spieler in einer milliardenschweren Unterhaltungsindustrie ist es, unter enormen Druck Fußball zu spielen. Dafür erhalten sie jährlich Millionen. Einkalkuliert in die Budgetplanung eines Vereins wie Borussia Dortmund sind gelegentliche physische Verletzungen der Spieler. Nicht eingeplant sind psychisch belastende Anschläge auf den Mannschaftsbus, die das gesamte Team davon abhalten, aufzulaufen. Das weiß Watzke. Wenn der Terminkalender es nicht anders zugelassen hätte und der absehbare Imageschaden nicht immens gewesen wäre, hätte er die Spieler wohl am gleichen Tag aufs Feld geschickt.

Watzke und seine Kollegen bei der UEFA nun als kapitalistische Unmenschen zu verteufeln ist allerdings fehlgeleitet und in etwa vergleichbar mit der Kritik am (noch-) US-Präsidenten Donald Trump: Sie zielt auf ein Symptom ab, ohne die Ursachen zu diskutieren. Während in Abwesenheit Trumps früher oder später ein anderer orangefarbener Kobold die tief gespaltene amerikanische Gesellschaft als Sprungbrett an die Macht genutzt hätte, so ist auch Watzke lediglich die Spitze eines komplexen Eisberges.

Zum einen ist es schwierig, das Konstrukt „professioneller Fußball“ umfassend in die Gesellschaft einzuordnen. Dies ist aber nötig, um überhaupt erst einmal zu erklären, wie aus einem Sportverein ein an der Börse gehandeltes Großunternehmen werden kann, das jährlich hunderte Millionen Euro umsetzt. Und bei welchem ein einziges Spiel eine solche finanzielle Tragweite entwickelt, dass Spieler trotz eines Anschlags auf ihr Leben keine 24 Stunden später wieder auflaufen müssen. Wie kann Fußball einen solchen gesellschaftlichen Stellenwert erhalten? Denn letztlich kann man eine marktbasierte Wirtschaft auf vielen Ebenen kritisieren, doch das Grundkonzept ist ehrlich: Preise werden über Angebot und Nachfrage bestimmt. Fußballer würden keine Millionengehälter dafür erhalten, einem Ball hinterherzurennen, wenn nicht Millionen Menschen ihnen dabei, zum Teil fanatisch, zusehen würden.

 

Die zweite Frage ist, wie viel der jedem menschlichen Wesen innewohnenden Eigenschaften sich über Geld ausgleichen lassen. Es stimmt zwar, dass die Gehälter von Fußballern zum Teil auch deshalb so hoch sind, weil sie die ultimativen Unterhaltungsclowns darstellen: Sie müssen konstant unter Beobachtung von Millionen Menschen funktionieren. Auf der anderen Seite sind die Grenzen unklar definiert: Ist ein Anschlag auf das eigene Leben noch Teil des „Drucks“, mit dem Fußballer umgehen müssen? Wenn der Dortmunder Torwart Roman Bürki angibt, in der Nacht nach dem Anschlag (also vor dem Spiel) kein Auge zugetan zu haben und entsprechend eine schlechtere Leistung zeigt, fällt dies das dann unter nicht zurechtfertigende Schwäche, für dessen Unterdrückung er eigentlich finanziell kompensiert wird?

Auch die gesellschaftliche Ambivalenz gegenüber physischen und psychischen Schäden lässt sich an den Explosionen des 11. Aprils gut festmachen: Physische Verletzungen, die das direkte Funktionieren in unserer Gesellschaft (beziehungsweise in einer Fußballmannschaft) beeinträchtigen, berechtigen zum Aussetzen. So forderten wohl die Wenigsten einen Einsatz des am Arm verletzten Marc Bartras für das Spiel am folgenden Tag. Auf der anderen Seite bekam Bürki, der im Bus zusehen musste, wie Bartras Arm von Glassplittern durchsetzt wurde und der nur knapp von einem lebensgefährlichen Metallstab verfehlt wurde, keine Auszeit. Das Interesse an seinen erlittenen psychischen Schäden ist gering. Sollte er diese zu sehr zur Schau stellen, würde ihm schnell mentale Schwäche attestiert, die in unserer Gesellschaft – und vor allem unter Hochverdienern – ungern gesehen wird.

Der Umstand, dass sich die Spieler Borussia Dortmunds überrascht zeigten, so früh wieder auflaufen zu müssen, belegt auch, dass nur wenigen von ihnen bewusst ist, was eine Karriere im Profifußball bedeutet. Das Wort Unterhaltungsclown dürfte kaum in den Millionenverträgen stehen, die den Spielern in einem Alter vorgelegt werden, in dem sie in vielen Ländern dieser Welt noch kein Bier bestellen dürften.

Die Entscheidung Watzkes, die Spieler direkt nach dem Anschlag auflaufen zu lassen, ist eine komplexe Folge eines gesellschaftlichen Systems, das im Bereich Fußball verstärkt sichtbar wird. Und in bestimmten Situationen ad absurdum geführt wird.
Es wäre wünschenswert, wenn die aufgeworfenen Fragen künftig ihren Weg an die Stammtische finden würden. Denn nur Selbstreflexion kann zum Umdenken führen; und ohne dieses werden weder die Trumps noch die Watzkes langfristig aus ihren Rollen verschwinden.
 

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Basketballjournalismus in Deutschlandhttps://www.teamgeist.news/basketball/bbl/basketballjournalismus-in-deutschland-ein-erfahrungsbericht/ Sun, 19 Feb 2017 22:59:25 +0000 http://www.teamgeist.news/?p=1639 Unser Autor hat sich als Journalist in der deutschen Basketballszene mal umgesehen. Ein Erfahrungsbericht. Berlin, Mercedes-Benz Arena.   Es sollte eigentlich das erste große Highlight des Jahres für jeden deutschen Basketballfan sein, das Pokal-Top4. Der Wettbewerb der Außenseiter, die einfachste Gelegenheit einen Titel zu gewinnen oder einfach nur ein kleines Basketballfest zur Überbrückung des February Blues. Weit entfernt von der […]

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Unser Autor hat sich als Journalist in der deutschen Basketballszene mal umgesehen. Ein Erfahrungsbericht.


Berlin, Mercedes-Benz Arena.

 

Es sollte eigentlich das erste große Highlight des Jahres für jeden deutschen Basketballfan sein, das Pokal-Top4. Der Wettbewerb der Außenseiter, die einfachste Gelegenheit einen Titel zu gewinnen oder einfach nur ein kleines Basketballfest zur Überbrückung des February Blues. Weit entfernt von der Euphorie des Saisonstarts im Oktober und der Spannung der Playoffs im Mai. Soweit die Theorie.

Ich habe die schöne Möglichkeit dem ganzen Event per Presseakkreditierung beiwohnen zu können. Das heißt, freier Zugang zum Presseraum, wo Mettbrötchen und Reis mit Hühnchen serviert werden. Außerdem Zugang zu den Pressekonferenzen und ein Arbeitsplatz in der Nähe des Spielfeldrandes neben anderen Reporterkollegen.

Als ich mich am Samstagnachmittag eine halbe Stunde vor Spielbeginn das erste Mal an meinem „Arbeitsplatz“ einfinde, begrüße ich meinen Nachbarn per Kopfnicken. Dieser ist allerdings mit der Lektüre der Transferpolitik von Juventus Turin im Kicker beschäftigt und hat im Moment leider keine Zeit für mich. Dass dieser „Basketballenthusiast“ sich lange auf den Klassiker Alba Berlin – Bayern München gefreut hat, wird spätestens klar, als er alle 30 Sekunden hektisch den Zwischenstand der zeitgleich 15 km entfernt stattfindenden Partie Hertha gegen Bayern checkt. Parallel korrespondiert er mit drei Kollegen, die sich offensichtlich im Stadion befinden. Da hat wohl jemand am Freitag bei der Redaktionskonferenz das kürzeste Streichholz gezogen. Arme Sau.

Der Punkt ist, in meinen zwei Tagen als „deutscher Basketballjournalist“ habe ich im Pressebereich so viel Enthusiasmus verspürt wie Hillary Clinton während der Vereidigung des 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten.
Ich habe Pressekonferenzen mit den vermutlich schillerndsten und interessantesten Trainern Deutschlands besucht und es wurden keine Fragen gestellt. Niemand wollte wissen, wie man sich auf die einzelnen Stärken und Schwächen des Gegners vorbereitet hatte und wie dieser Plan aufgegangen war. Niemand wollte wissen, was für eine Bedeutung die Coaches diesem Spiel für den weiteren Saisonverlauf geben oder wie sie die Leistung einordnen. Niemand wollte wissen, warum welcher Spieler in welcher Rolle eingesetzt wurde. Verdammt, es wollte nicht mal jemand wissen, was mit dem verletzten Janis Strelnieks passiert war.

Ich habe in zwei Tagen, in denen ich mich, auf Grund der bereits angesprochenen Mettbrötchen, regelmäßig im Pressebereich aufgehalten habe vielleicht ein oder zwei interessante (und dann extrem kurze) Diskussionen über Basketball gehört. Dabei gibt es so viele interessante Fragen: Ist Bayern wieder auf Augenhöhe mit Bamberg? Setzt sich der Abwärtstrend von Alba fort? Ist der deutsche Basketball auf einem guten Weg? Und wenn ja, warum ist die Halle halb leer? Was geht bei der Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft im Sommer?

Meistens waren die Multiplikatoren des Trendsports Basketball allerdings zu sehr damit beschäftigt die im Presseraum laufende Fußballbundesligakonferenz, die Zusammenfassung des Bundesligaspieltages, die Vorberichte auf das Samstagabendspiel, das Samstagabendspiel oder die Zweitligakonferenz zu gucken.

Ob der als Special Guest angekündigte, aber der Fußpresse (lies: weder ProSieben noch Telekombasketball) auf eigenen Wunsch leider nicht zur Verfügung stehende Dennis Schröder diese Agonie hätte durchbrechen können, lässt sich zumindest in Frage stellen.

Eine Liga die das Ziel formuliert hat im Jahre 2020 die besten Europas zu sein, braucht auch die kritischsten, interessiertesten und unterhaltsamsten Journalisten Europas um den Bekanntheitsgrad dieser faszinierenden Sportart zu steigern und nicht weiterhin in Bamberg, Ulm, Bayreuth & Co als Lokalattraktion vor sich hin zu vegetieren.

Vielleicht waren Sie auf dem Allstar Day der NBA in New Orleans. Vielleicht waren Sie an diesem Wochenende in Berlin. Ich habe Sie allerdings leider nicht gesehen.

 

(BEITRAGSBILD: Paul Ludolph)

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Commando Cannstatt 97 – Ultras helfen Kinderschutz-Zentrumhttps://www.teamgeist.news/fussball/ultras-helfen-kinderschutz-zentrum/ Sun, 12 Feb 2017 17:41:45 +0000 http://www.teamgeist.news/?p=1522 Die Ultras Gruppe des VfB Stuttgart, Commando Cannstatt 97, veranstaltet jedes Jahr eine Spendenaktion, bei der Fan-Kalender vor dem Stadion verkauft werden. Die Einnahmen gehen dabei an eine gemeinnützige Institution. In diesem Jahr gingen 13.000 Euro an das Kinderschutz-Zentrum Stuttgart. Das Kinderschutz-Zentrum ist eine Beratungsstelle für Kinderschutzfragen. Sie leisten Hilfe für Kinder, die von körperlicher Gewalt, Vernachlässigung oder sexualisierter Gewalt betroffen sind. […]

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Dieser Artikel ist Teil unserer Kampagne #UltrasForGood

Die Ultras Gruppe des VfB Stuttgart, Commando Cannstatt 97, veranstaltet jedes Jahr eine Spendenaktion, bei der Fan-Kalender vor dem Stadion verkauft werden.
Die Einnahmen gehen dabei an eine gemeinnützige Institution. In diesem Jahr gingen 13.000 Euro an das Kinderschutz-Zentrum Stuttgart.

Das Kinderschutz-Zentrum ist eine Beratungsstelle für Kinderschutzfragen. Sie leisten Hilfe für Kinder, die von körperlicher Gewalt, Vernachlässigung oder sexualisierter Gewalt betroffen sind.

 

 

Damit hat die Ultras-Gruppe sich einen Platz in unserer Kampagne #UltrasForGood wahrlich verdient. Danke an unsere Leser für den Hinweis.

Solltet auch ihr Teil einer Ultras-Gruppe sein, die Gutes tut oder eine kennen, dann verfasst einen Tweet mit dem Hashtag #UltrasForGood oder teilt es uns auf Facebook mit. Gerne könnt ihr uns auch eine Story zusammenstellen und sie uns per Mail senden.

(BEITRAGSBILD: wolf4max, CC BY-NC-ND 2.0)

 

 

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Southsiders – Die schöne Seite des Fußballshttps://www.teamgeist.news/fussball/vancouver-die-schoene-seite-des-fussballs/ Mon, 06 Feb 2017 22:39:55 +0000 http://www.teamgeist.news/?p=1454 Eine kleine Ultras Gruppierung der Vancouver White Caps protestiert auf ihre eigene Weise gegen den #muslimban von Donald Trump und macht damit Schlagzeilen. Nach den Ereignissen des vergangenen Spieltags in Dortmund, bei dem Leipziger Fans von heimischen Ultras attackiert wurden, und dem kontroversen Banner in der Allianz Arena, welcher auf provokante Weise die Freiheit eines vermeintlichen Totschlägers propagierte (teamGEIST berichtete), […]

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Dieser Artikel ist Teil unserer Kampagne #UltrasForGood

Eine kleine Ultras Gruppierung der Vancouver White Caps protestiert auf ihre eigene Weise gegen den #muslimban von Donald Trump und macht damit Schlagzeilen.


Nach den Ereignissen des vergangenen Spieltags in Dortmund, bei dem Leipziger Fans von heimischen Ultras attackiert wurden, und dem kontroversen Banner in der Allianz Arena, welcher auf provokante Weise die Freiheit eines vermeintlichen Totschlägers propagierte (teamGEIST berichtete), findet man die schöne Seite der Ultras an einem Ort, von dem man denken würde, dass Fußball dort eigentlich keine große Rolle spielt.

So kündigten die Southsiders, eine Gruppierung der Vancouver Ultras-Bewegung, an nicht zu den Auswärtsspielen ihrer Mannschaft, den Vancouver White Caps, nach Portland und Seattle zu reisen. Grund für diese Entscheidung ist das von Donald Trump verhängte Einreiseverbot für Bürger aus sieben mehrheitlich muslimischen Ländern, dem Irak, Iran, Libyen, Somalia, Syrien, Sudan und Jemen. Die Vancouveranhänger bestehen nach eigenen Angaben aus ca. 700 Mitgliedern von denen etwa ein Dutzend vom Einreiseverbot betroffen waren. Das Einreiseverbot wurde erstmal gestoppt, jedoch ist die endgültige Entscheidung noch nicht getroffen. Solange kein definitives Urteil gefällt ist, werden die Southsiders keine gemeinsamen Trips organisieren. Der offizielle Start der MLS Regular Season ist am 03. März, jedoch hat die Preseason bereits begonnen.

 

„Es war eine harte Entscheidung, aber es geht um den Zusammenhalt unserer Gruppe“ äußerte sich Peter Czimmermann, Präsident der Southsiders, gegenüber den lokalen Medien dazu.
In einer Mitteilung auf ihrer Webseite heißt es:
„Seit unseren Gründungstagen stehen wir für Gleichheit und wir haben uns gegen Rassismus und Fanatismus ausgesprochen.“

Weiter heißt es man wolle seine Mitglieder nicht dazu auffordern, an Protesten oder Boykotts teilzunehmen. Die Mitglieder dürften selbst entscheiden, ob sie dennoch zu den Spielen reisen. Die Vorsitzenden der Southsiders bitten ihre Mitglieder in diesem Falle jedoch ihre Schals zuhause zu lassen, aus Respekt vor denjenigen, die nicht mit der selben Leichtigkeit und Freiheit die Grenzen überqueren dürfen.

Die Southsiders sind ein wichtiger Teil der Fangemeinschaft in Vancouver. 1999 gegründet, haben die Southsiders auch ein Stammpub, in dem sie sich vor den Heimspielen treffen und von dort aus gemeinsam durch die Straßen zum Stadion laufen.

 

 

Einige Zeitungen aus Vancouver, Portland und Seattle berichtete bereits von dieser Entscheidung. Damit setzt die kleine Gruppierung kanadischer Ultras ein großes Zeichen über die amerikanische Fußballwelt hinaus.

 

(BEITRAGSBILD: Matt Boulton, CC BY-SA 2.0)

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